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Naturparkprojekt des Jahres 2017

Naturparkprojekt des Jahres 2017

Ein alter Trafoturm in der Gemeinde Wandlitz wird zur Behausung für Fledermäuse, Mauersegler & Co. umgebaut – und prompt zum „Naturparkprojekt des Jahres 2017“ gekürt. Das Projekt überzeugt die Jury und so manchen fliegenden Bewohner des Naturparks.

Ein Preis für engagierte Naturschützer

Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung des Naturparks Barnim gibt es viele. Um das Engagement von Einzelpersonen, Vereinen, Initiativen und Kommunen stärker zu würdigen, wird seit 2017 das Naturparkprojekt des Jahres ausgelobt. Die Auszeichnung ist nicht nur mit einer öffentlichen Ehrung, sondern auch mit einem Preisgeld verbunden. In Frage kommen Projekte aus ganz unterschiedlichen Themenfeldern, die einen Beitrag zur Umsetzung der Ziele des Naturparks Barnim leisten: Vom Biotop- und Artenschutz über einen nachhaltigen Tourismus bis zur Vermarktung von regionalen Produkten.

Die Bewerber im Jahr 2017

In diesem Jahr gingen vier Projekte ins Rennen:

  • ein Moorwanderweg, der die Grenze zwischen Berlin und Brandenburg überspannt
 eingereicht von der Gemeinde Glienicke/Nordbahn und der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg
  • ein neues Zuhause für Fledermäuse in einer alten Trafostation 
 eingereicht von der Gemeinde Wandlitz
  • die Entsieglung und Renaturierung eines ehemaligen Ferienheims am Liepnitzsee
 eingereicht von der Bürgerstiftung Barnim Uckermark
  • offene Kultur-, Kreativ- und Ermöglichungsräume in Eberswalde 
 eingereicht vom Hebewerk e. V. Eberswalde

Die Jury, bestehend aus Vertretern des Kuratoriums, der Landkreise Barnim und Oberhavel sowie der Naturparkverwaltung, hat im Juli 2017 alle eingereichten Projekte besucht und anlässlich des Naturparkfests am 24. September den diesjährigen Sieger bekannt gegeben.

Überzeugt:
Ein umgebauter Trafoturm für Fledermäuse und Co.

In der Gemeinde Wandlitz wurde für Fledermäuse und andere fliegenden Bewohner des Naturparks in einer alten Trafostation ein neues Domizil geschaffen. Mit vergleichsweise geringem Aufwand an Material, Arbeitszeit und finanziellen Mitteln konnte der prägnante Turm in der Warthestraße tierschutzgerecht umgebaut werden.

Fledermäuse nehmen menschliche Bauwerke gerne an. Sie nutzen Dachböden zur Aufzucht ihrer Jungtiere, Keller zum Überwintern und Grünanlagen zum nächtlichen Jagen. Jedoch gingen durch Sanierung oder Abriss vor allem seit der Wende viele fledermausfreundliche Bauwerke wie etwa alte Wohn- und Stallgebäude oder stillgelegte Industriebetriebe für die Tiere verloren. Der Trafoturm setzt ein Zeichen gegen diesen Trend und empfiehlt sich nicht nur Fledermäusen: Auf seiner Rückseite wurden vier Holzbetonkästen für den Mauersegler angebracht. Im Inneren des Turms befinden sich zudem vier Kunstnester für Rauchschwalben wie auch Plätze für so genannte Nischenbrüter wie Fliegenschnäpper, Bachstelze oder Hausrotschwanz.

 

 


 

 

 

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